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§ 26 WEG: So funktioniert die Verwalterbestellung

Wohnungseigentümer müssen sich um ihren gemeinschaftlichen Besitz kümmern. Jede Eigentümergemeinschaft braucht daher einen Verwalter. Wie die Bestellung eines Verwalters zu erfolgen hat, regelt § 26 WEG.

§ 26 WEG fordert Stimmenmehrheit

Die Verwalterbestellung erfolgt nach Paragraph 26 WEG durch Stimmenmehrheit in der Eigentümerversammlung. Erforderlich ist eine einfache Mehrheit gemäß geltender Stimmrechtsregelung in Stimmen oder Miteigentumsanteilen. Das Prozedere können die Eigentümer laut § 26 WEG auch nicht durch eigene Beschlüsse einschränken. In der Praxis bedeutet das: Für die WEG-Verwalterbestellung braucht es einen Mehrheitsbeschluss.

Bestellung für höchstens fünf Jahre

Für die Dauer der Verwalterbestellung zieht § 26 WEG eine Grenze: Höchstens fünf Jahre sind zulässig. Auf drei Jahre ist die Bestellzeit beschränkt, wenn das Wohnungseigentum erst begründet wurde und die Erstbestellung eines Verwalters ansteht. Am Ende einer Amtszeit ist es zulässig, die WEG-Verwalterbestellung zu wiederholen. Darüber darf die Eigentümerversammlung frühestens ein Jahr vor Ablauf der Amtszeit entscheiden.

Vertrag mit Verwalter ist wichtig

Der formale Akt der Verwalterbestellung nach § 26 WEG muss im Protokoll der Eigentümerversammlung vermerkt sein. Um die Einzelheiten des Verwalterverhältnisses festzulegen, ist es geboten, zusätzlich zum Beschluss einen Verwaltervertrag abzuschließen. Viele Rechte und Pflichten nach der WEG-Verwalterbestellung ergeben sich direkt aus dem Wohnungseigentumsgesetz. Aber welche Aufgaben hat der Hausverwalter noch zu erfüllen? Welche Entlohnung erhält er? Derlei Fragen beantwortet § 26 WEG nicht. Ohne Verwaltervertrag droht den Eigentümern daher Rechtsunsicherheit.

Verwalter kann abberufen werden

Absatz 1 in § 26 WEG regelt neben der Verwalterbestellung auch dessen Abberufung. Wie bei der Bestellung ist dafür ein Mehrheitsbeschluss der Eigentümer nötig. Diese Möglichkeit kann auf einen wichtigen Grund beschränkt werden. Ein konkretes Beispiel dafür nennt § 26 WEG: Wenn der Verwalter die Beschluss-Sammlung nicht ordnungsgemäß führt, kann er abberufen werden. Diese Regelung gilt seit der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes im Jahr 2007 und hat den Gerichten schon viel Arbeit verschafft. Die gute Nachricht für Hausverwalter: Nicht jeder Mangel in der Beschluss-Sammlung berechtigt die Eigentümerversammlung zur Abberufung.

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