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Instandhaltungsrücklage und Steuern: Bedingte Absetzbarkeit

Immobilienbesitz und Steuern – für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Wer sich allerdings etwas auskennt, kann Vorteile für sich geltend machen. Eigentümer können Entnahmen aus der Instandhaltungsrücklage von der Steuer absetzen, wenn sie ihre Wohnimmobilie vermietet haben und Reparaturen fällig wurden.

Als Werbungskosten absetzbar – unter bestimmten Voraussetzungen

Mitglieder einer Wohnungseigentumsgemeinschaft (WEG) sind verpflichtet, eine angemessene Instandhaltungsrücklage anzusparen – so will es das Gesetz. Die Zuführungen zur Rücklage, die der Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums der betreffenden Immobilie dient, lässt sich nicht von vornherein von der Steuer absetzen. Bei Instandhaltungsrückstellungen ist das Steuerrecht unerbittlich. Der Grund: Die Umschichtung von individuellem in treuhänderisch gebundenes Vermögen allein ist steuerlich nicht relevant. Allerdings werden Ausgaben für Erhaltungsmaßnahmen als Entnahme aus der Instandhaltungsrücklage bei der Steuer anteilig berücksichtigt. Bedingung ist, dass die betreffende Eigentumswohnung vermietet ist. Ist das der Fall, sind die geflossenen Beträge anteilig als Werbungskosten absetzbar, wenn mit ihnen beispielsweise eine Reparatur bezahlt wurde.

So kommt ein Teil der Instandhaltungsrücklage in die Steuererklärung

Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung der Rücklagenentnahmen ist, dass die Verwaltung die Rechnung für die Reparatur zu Lasten der WEG beglichen hat. So ist glaubhaft dokumentiert, dass die Ausgabe als Erhaltungsaufwand für die vermietete Immobilie dient. Eigentümer können diese Art Entnahmen aus der Instandhaltungsrücklage von der Steuer absetzen. Die Beträge werden als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung eingetragen.

Ebenfalls absetzbar: Sonderumlagen

Eine Sonderumlage dient WEG-Verwaltern dazu, einen außergewöhnlichen Finanzbedarf der Wohnungseigentümergemeinschaft zu decken. Sie wird erhoben, wenn sich zum Beispiel Renovierungsmaßnahmen nicht oder nur zum Teil über die Instandhaltungsrücklage finanzieren lassen oder bei mangelnder Liquidität, wenn der Wirtschaftsplan der WEG zu knapp bemessen war.

Eigentümer, die ihre Immobilie vermietet haben, können ihren Beitrag zur Sonderumlage bei Instandsetzungsmaßnahmen als Werbungskosten absetzen. Allerdings ist das erst für das Jahr möglich, in dem die Beiträge tatsächlich für die geplante Maßnahme an der Immobilie ausgegeben wurden.

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