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Der Spielplatz als Gemeinschaftseigentum

Kaum ein Mehrfamilienhaus oder eine Wohnanlage ohne Kinder. Die jüngsten Bewohner benötigen Platz zum Spielen und Toben – idealerweise gibt es dafür einen eigenen Spielplatz. Was Wohnungseigentümergemeinschaften beachten müssen, wenn sie einen Spielplatz als Gemeinschaftseigentum besitzen und instandhalten, erklären wir hier.

Wann Eigentümer Recht auf einen Spielplatz haben

Ist in der Baugenehmigung ein Spielplatz vorgesehen, haben die Eigentümer ein Recht darauf und können die Errichtung einer Spielfläche einfordern. Sie muss im Zweifelsfall auch Jahre später gebaut werden. Umfang und Ausstattung sind nach landesrechtlichen Bestimmungen in der Baugenehmigung definiert.

Spielplatz gehört zum Gemeinschaftseigentum

Sandkasten, Rutsche, Klettergerüst, Schaukel und Co: Der Spielplatz ist regelmäßig Gemeinschaftseigentum . Die Wohnungseigentümergemeinschaft teilt sich die Kosten für Errichtung sowie Instandhaltung und Instandsetzung nach dem geltenden Verteilerschlüssel. Auch Eigentümer ohne Kinder haben sich an den Kosten für Anschaffung und Unterhaltung zu beteiligen.

Sicherheit auf dem Spielplatz kontrollieren

Der Wohnungseigentümergemeinschaft obliegt die Verkehrssicherungspflicht für die Spielgeräte. Sie muss eine sichere Nutzung garantieren und dafür Sorge tragen, dass Spielplatz und die Geräte regelmäßig kontrolliert und instandgehalten werden. Mit der Verwalterbestellung übernimmt die WEG-Verwaltung die Verkehrssicherungspflicht. Dennoch empfiehlt es sich, die Übertragung dieser Verpflichtung ausdrücklich im Verwaltervertrag zu dokumentieren.
Eine gegenseitige Vereinbarung ist dazu jedoch nicht zwingend erforderlich, da der Verwalter mit Annahme des Verwaltungsmandates diese „Garantenstellung“ übernommen hat. Aber selbst mit dieser Delegation muss die Eigentümergemeinschaft sich vergewissern, ob der Beauftragte seiner Verkehrssicherungspflicht nachkommt und den Spielplatz tatsächlich kontrolliert und überwacht. Ansonsten könnte die WEG im Ernstfall neben der Verwaltung oder gar an Stelle des Verwalters haftbar gemacht zu werden.

Regelungen für den Spielplatz als Gemeinschaftseigentum vereinbaren

Ein Spielplatz auf dem gemeinschaftlichen Grundstück als Gemeinschaftseigentum birgt Konfliktpotenzial: Die einen beschweren sich über den Lärm der spielenden Kinder, andere über ein zu geringes Angebot auf dem Spielplatz. Während die einen optische Veränderungen bei der Spielplatzgestaltung zum Stein des Anstoßes machen, regen andere sich über die Kosten auf. Um gegenseitiges Verständnis zu wecken und grundlegende Beschlüsse herbei zu führen, sollten die Eigentümer daher in der Eigentümerversammlung den Gebrauch und die Nutzung regeln, die Anschaffung neuer Spielgeräte besprechen und klare Regelungen bezüglich Kontroll- und Überwachungspflicht treffen. Sie können beispielsweise die Nutzung des Spielplatzes per Haus- oder Spielplatzordnung auf einen Zeitraum von 7 bis 20 Uhr oder für Kinder von bis zu 14 Jahre beschränken.

Mit myimmo-office spielend leicht das Gemeinschaftseigentum verwalten.

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