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Sondereigentumsverwaltung: Das WEG greift nicht

Sie möchten Ihre Eigentumswohnung vermieten und alles einem Verwalter anvertrauen? Kein Problem, aber Sie sollten wissen: Ihre Wohnung ist Sondereigentum – und die Sondereigentumsverwaltung ist nicht durch das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geregelt. Das WEG bestimmt nur, wie Eigentümer ihr gemeinschaftliches Eigentum zu verwalten haben. Was das in der Praxis bedeutet, erklären wir hier.

Vertrag ist Grundlage für Sondereigentumsverwaltung

Gemeinschaftliches Eigentum sind das Gebäude sowie alle Teile und Anlagen, die nicht einem einzelnen Eigentümer oder Dritten gehören. Dafür bestellen die Eigentümer in der Regel die WEG-Verwaltung. Sondereigentum ist hingegen das, was nur einem Eigentümer gehört, in der Regel sind das die Wohnung und zugeordnete Räume. Bei der Verwaltung des Gemeinschaftseigentums wie bei der Sondereigentumsverwaltung sind die Aufgaben ähnlich, doch es existieren gravierende Unterschiede. Sie beginnen mit der Rechtsgrundlage: Die WEG-Verwaltung wird durch das Wohnungseigentumsgesetz geregelt. Die Sondereigentumsverwaltung dagegen findet sich nicht im Wohnungseigentumsgesetz. Hier braucht es einen Vertrag zwischen Wohnungseigentümer und Auftraggeber gemäß BGB. 

Verwalter ist nur dem Auftraggeber verantwortlich 

Die Sondereigentumsverwaltung (SEV) ist ein spezieller Fall der Mietverwaltung. Der SEV-Verwalter kümmert sich für ein Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft um die Mietverwaltung dessen Eigentumswohnung. Dabei ist er nicht den übrigen Wohnungseigentümern gegenüber, sondern allein gegenüber seinem Vertragspartner verantwortlich. Der Umfang der Leistungen und der jeweiligen Vergütung ergeben sich dabei allein aus dem geschlossenen Vertrag.
Der WEG-Verwalter dagegen hat die Interessen aller Eigentümer einer WEG angemessen zur berücksichtigen.

Aufgabenbereiche der Sondereigentumsverwaltung

Grundsätzlich sind bei der Sondereigentumsverwaltung die Aufgaben vergleichbar mit denen der WEG-Verwaltung. Hier wie dort geht es um die kaufmännische und technische Betreuung der Immobilie. Was die WEG-Verwaltung zu leisten hat, ergibt sich allerdings hauptsächlich aus dem Gesetz und der Teilungserklärung samt Gemeinschaftsordnung der Wohnungseigentümer. 

Bei der Sondereigentumsverwaltung gelten allein vertragliche Vereinbarungen. Oft beziehen sie sich auf nur eine Wohnung, es können aber auch mehrere Wohnungen einer Eigentümergemeinschaft erfasst sein. Der Mietverwalter sucht zumeist für den Eigentümer nach Mietinteressenten, erstellt den Mietvertrag und übergibt die Wohnung. Auch die Abwicklung von Zahlungen, die Betriebskostenabrechnung sowie die Vergabe von Arbeiten für die Instandhaltung der Wohnung gehören zur Sondereigentumsverwaltung. Mit anderen Worten: Der Mietverwalter sorgt dafür, dass der Eigentümer mit den regelmäßigen Aufgaben rund um die Wohnung nichts zu tun hat. 

Wie myimmo-office bei der Verwaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften hilft.

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