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Die Eigentümergemeinschaft: Ihre Rechte und Pflichten

Als Eigentümer einer Wohnung sind Sie in vielfacher Weise mit den anderen Eigentümern in dem Gebäude verbunden. Und zwar – so lange Sie Miteigentümer sind - unwiderruflich: Sofern das Haus nicht zerstört wird, kann kein Eigentümer die Aufhebung der Eigentümergemeinschaft verlangen. Deshalb benötigt sie einen festen Rahmen – und den gibt das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) vor: Es regelt die Eigentümergemeinschaft sowie deren Rechte und Pflichten. 

So entstehen in der Eigentümergemeinschaft Rechte und Pflichten

Von zentraler Bedeutung für die Eigentümergemeinschaft ist die Unterscheidung zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum. Sondereigentum ist das, was nur Ihnen als Eigentümer gehört  – also Ihre Wohnung und zugeordnete Räume. Gemeinschaftseigentum ist alles andere, namentlich das Grundstück sowie Teile und Anlagen des Gebäudes, die nicht einem allein gehören. Diese Abgrenzung ist die Grundlage für die Eigentümergemeinschaft und die sich ergebenen Rechte und Pflichten. 

Sondereigentum nutzen – aber nicht uneingeschränkt

Die Wohnungseigentümergemeinschaft kann durch Beschluss regeln, wie Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum zu nutzen sind. Zu beachten sind natürlich die Regelungen im Gesetz: Es erlaubt Ihnen als Eigentümer, mit Ihrem Sondereigentum „nach Belieben“ zu verfahren – durch Bewohnen, Vermieten, Verpachten oder eine andere Nutzung. Einschränkung: Das darf nicht dem Gesetz oder Rechten Dritter widersprechen. Innerhalb der WEG-Wohnungseigentümergemeinschaft sind Sie auch berechtigt, das gemeinschaftliche Eigentum mit zu nutzen. Aber Details wie die Frage, wer einen Garten oder eine Dachterrasse nutzen darf, können schnell zu Verdruss führen. Umso wichtiger ist, wie die Eigentümergemeinschaft die Rechte und Pflichten regelt.

Wichtig: Gute Kommunikation in der Eigentümergemeinschaft

Rechte und Pflichten hängen eng zusammen. Ihr Sondereigentum müssen Sie instand halten und dürfen nur so davon Gebrauch machen, dass kein anderes Mitglied der Wohnungseigentümergemeinschaft einen ungebührlichen Nachteil hat. Das gilt auch, wenn Sie die Wohnung einem anderen überlassen – zum Beispiel einem Mieter. Die Weitergabe ändert nichts daran, dass Sie in der Eigentümergemeinschaft Ihre Rechte und Pflichten haben. Dazu gehört auch die WEG-Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums: Entscheidet sich die Eigentümerversammlung mehrheitlich für die Sanierung des Daches oder Treppenhauses, sind Sie daran gebunden, bei individueller Betroffenheit müssen Sie die beschlossenen Maßnahmen dulden. 

Als Immobilieneigentümer wissen Sie: Es gibt immer irgendetwas zu tun. Umso wichtiger ist dabei gute Kommunikation und eine gegenseitige Rücksichtnahme innerhalb der Eigentümergemeinschaft auf Grundlage der geltenden gesetzlichen und vertraglichen Rechte und Pflichten.  

Mit myimmo-office ist die Kommunikation mit allen Eigentümern einfach und komfortabel.

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